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Romane




Die griechische Kaiserin, Verlag Nagel & Kimche, Zürich, März 2011
ISBN: 978-3-312-467-6

Im Zeichen des Löwen geboren hatte Theophanu, die Nichte des Kaisers von Konstantinopel, ihre Heimat verlassen, um an der Seite des jüngeren Otto, des zweiten, über das Reich der Franken zu herrschen. Allen Verleumdungen zum Trotz behauptete sie sich - nicht ganz ohne mein Zutun. Denn ich, Stephanos der Astrologe, war der einzige, sie aus dem Osten hierher begleitet hatte. „Die griechische Kaiserin“ nannten die Franken sie nun, mit Achtung und Verachtung zugleich, und sie blieb eine Fremde. Aber sie verstand es unterm Gestirn der großen Bärin, Ererbtes mit Erfahrenem zu verbinden, zum Nutzen des Reichs, und sie zahlte den Preis ihres Gelingens ohne Bitterkeit.
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Die Braut aus Byzanz, Verlag Nagel & Kimche, Zürich, August 2008
ISBN: 3-3120-0415-2

Hundert Jahre nach dem Tod jenes Karls, den sie im Westen den Großen nennen, weil es ihm gelungen war, ihre zankenden Stämme zu einen, wurde im Zeichen des Schützen ein neuer Herrscher geboren, der es ihm gleich tun wollte: Otto, aus dem Hause der Sachsen. Mit der den „Kindern des Feuers“ eigenen Zielstrebigkeit befriedete er das Reich im Innern, behauptete es gegen Außen, gegen die Slawen, die Ungarn, und als in der Mitte unseres Jahrhunderts, dem zehnten nach Christi Geburt, der italienische Thron einer jungen Witwe zufiel, eroberte Otto auch sie mit seiner Entschlossenheit. Karls Vorbild folgend zog er ins Alte Rom, wo der Papst ihn zum Kaiser des Westens salbte. (weiter lesen...)

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Der prüfende Blick, Verlag Nagel & Kimche, Zürich, Februar 2007
ISBN: 3-3120-0383-0

„Maria Anna Catharina Angelica Kauffmann - natürlich erinnere ich mich an sie. Das ist nicht der Ort auf Gottes Erde, wo man etwas vergisst.“ Der Pfarrer wendet sich um und geht durch den Flur ins Haus zurück. Ich schließe die Haustür und folge ihm. Es war leicht, den alten Mann zu finden; er wohnt noch immer im Messnerhaus neben der Kirche. „Ich habe nicht gewusst, wo Schwarzenberg ist, als ich mich vor fast fünfzig Jahren um die Stelle in dieser Gemeinde bewarb.“ Ich trete hinter ihm in eine niedrige Stube, in einer Ecke steht ein gelblicher Kachelofen. „Einer der Seminaristen sagte: ,Im Wald', und es klang wie ein Scherz.“ Der Pfarrer setzt sich in den Sessel neben dem Fenster. (weiter lesen...)

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Die Erfindung von Liebe und Tod, Verlag Nagel & Kimche, Zürich, 2003,
ISBN: 3-3120-0322-9

Three Rivers. Im Himmel schwebt eine Kette verschneiter Gipfel. Während ich auf sie zu fahre, verschmelzen sie mit dem Horizont und es scheint möglich, sie zu erreichen. Hinter den Häusern der letzten Ortschaft liegen abgeerntete Orangenhaine, dann beginnt die Strasse zu steigen, an vertrocknenden Seen vorbei, verkümmernden Wäldern. Das Haus des Schriftstellers liegt in einer Landschaft aus dürrem Gestrüpp, von der Sonne gebleicht und in den Boden gesunken. Niemand hat das anfahrende Autos gehört. Ich stoße die verzogene Schiebetüre auf und folge den Stimmen. (weiter lesen...)

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Die stumme Reiterin, Roman, Verlag Nagel & Kimche, Zürich, 1998,
ISBN: 3-3120-0242-7

Mit Schellen und Sackpfeifen sind sie heute Morgen aus der Stadt gezogen, um dem Fischkarren entgegenzugehen, und später werden sie behaupten, sie hätten Hingerichtete vom Galgen genommen, Gefangene aus dem Kerker befreit, und alle - alle Bewohner der Stadt seien dem Zug gefolgt. So wollen die Nürnberger den Segen des Himmels und die vollen Beutel der Kaufleute in ihre Mauern locken, und sie haben es genau geplant... (weiter lesen...)

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Die Arche der Frauen, Roman, Verlag Nagel & Kimche, Zürich, 1996
Neuauflage: Books on Demand, Norderstedt, 2004, ISBN: 3-8334-1591-6

Ich erinnere mich an den Tag, als ich das Tal zurn ersten Mal sah. Wir hatten auf der Landstraße angehalten. Da war die Türe, waren zwei Fenster in einer grauen Wand, eine schmale Brücke führte von der Straße zum Haus. Das Haus war zu klein. Der Makler machte sich am Schloß zu schaffen. Als die Türe aufging, traf uns das Licht. Immer wieder, wenn später Besucher kamen, und, noch bevor die Begrüßung beendet war, zum Fenster drängten, mußte ich daran denken, wie ich selbst an jenem ersten Tag, taub für die Bemerkungen der anderen, durch den staubigen Flur auf das Licht zuging. (weiter lesen...)

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Wie ein kostbarer Stein, Roman, Verlag Nagel & Kimche, Zürich, 1994,
ISBN: 3-3120-0193-5

In der Mitte des zweiten Tages hatte ich den Rand des großen Waldes erreicht, ich war stehengeblieben und hatte zurück geschaut. Noch nie hatte ich die Stadt aus der Ferne gesehen. Mein ganzes Leben hatte ich in ihren Mauern gelebt, im Haus des Onkels zuerst und dann im Stift mit dem kleinen, umschlossenen Friedhof. (weiter lesen...)

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Der Narr, Roman, Verlag Nagel & Kimche, Zürich, 1990
Neuauflage: Books on Demand, Norderstedt, 2004, ISBN: 3-8334-1590-8

Vielleicht war er tatsächlich ganz froh, mich dort oben zu wissen. Der Herr mochte es nicht, wenn ich herunterkam. "Auf deinen Platz, Narr, auf deinen Platz“, und ich duckte mich unter den Buckel und stieg auf den Sims. Er wollte mich nicht in seiner Nähe haben. Ganz gleich, wie betrunken er war, um mich machte er stets einen Bogen. Der Venezianer lachte, als ich ihm davon erzählte. (weiter lesen...)

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